Weise handeln.
Das Gesetz der Handlung besagt, dass unser Handeln mit unseren Gedanken, Träumen, Emotionen und Worten übereinstimmen muss. Das Gesetz besagt auch, dass immer gehandelt werden muss, um von der Kreation zur Manifestation zu gelangen. Wenn wir eine Kreation entwerfen, sei es für uns selbst oder zum höchsten Wohle aller, unterstützen wir sie mit einem Plan, einer Vision oder einem Idealbild. Das Gesetz der Handlung besagt, dass all unsere Handlungen mit dem erstellten Plan oder der Vision übereinstimmen müssen. Vertrauen, Glaube, Ausdauer und die Fähigkeit, unseren Träumen treu zu bleiben, sind wichtige Zutaten für den Erfolg. Dies klingt logisch, aber es ist oft schwierig, im Einklang mit den gesetzten Zielen zu handeln. Wir werden durch Dinge abgelenkt, von denen wir denken, dass sie erledigt werden müssen. Erfolg entsteht, wenn wir trotz Zweifeln oder Hindernissen weiterhin im Einklang mit unserer Vision handeln. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass eine Kreation manchmal buchstäblich vor unserer Nase präsent sein kann, aber dass Handeln immer notwendig ist. Die schönsten Ergebnisse entstehen, wenn wir unserer Kreation folgen und es scheint, als wäre jede folgende Handlung genau die richtige.
Handeln sollte in Weisheit münden
Die Bhagavad-Gita.
N. Milanovich und S. McCune sagen Folgendes über Gott-Kraft:
Das Erwecken des inneren Lichts, das Führen eines Lebens in Verbundenheit mit dem Höheren Selbst, das Umsetzen dessen, was du innerlich wünschst, sowie das Ausüben von Disziplin und Willenskraft sind die Faktoren, die bewirken, dass die Gotteskraft durch dich hindurchwirkt. Werde eins mit dieser Kraft, und der Wille Gottes wird eins mit dir.
(N. Milanovich & S. McCune, 2017 S.174)
Bevor gehandelt werden kann.
Bevor wir das Gesetz des Handelns anwenden, steht eine Idee – ein Gedanke –, aus dem ein wunderbarer Traum entstehen kann. Um diesen Traum zu verwirklichen, müssen wir in der dritten Dimension, der Welt der Dualität, aktiv werden. Das klingt logisch, doch die Verwirklichung unserer Träume erfordert eine Veränderung sowohl unseres Verhaltens als auch unserer Denkweise. Die entscheidende Frage lautet: Was sind wir wirklich bereit, dafür einzusetzen? Für mich funktioniert es am besten, den Traum aufzuschreiben – ihn also vom Kopf zu Papier zu bringen. Wenn wir unseren Traum zu Papier bringen, schreiben wir so, als wäre er bereits Wirklichkeit geworden. Zum Beispiel: Wir wohnen in einem Haus mit vier Zimmern und einem 300 Quadratmeter großen Grundstück und genießen einen freien Ausblick; es fühlt sich nach Freiheit und Sicherheit an, und so weiter. Sobald der Traum niedergeschrieben ist, ist es unerlässlich, ihn auch tatsächlich zu *fühlen* – also die Freiheit, die Freude und die Begeisterung zu erleben, die mit dem Beschriebenen einhergehen. Die größte Gefahr besteht darin, dass sich das Ego einmischt und uns einreden will, das Ganze sei aus irgendeinem Grund unmöglich. Wir dürfen dem keine Energie schenken, sondern sollten stattdessen zu jenem ursprünglichen Gefühl von Freiheit, Freude und Begeisterung zurückkehren. Dann taucht das nächste Hindernis auf: Das Haus ist noch nicht da. Zweifel und Unglauben hinsichtlich der Verwirklichung des Traums schleichen sich ein. Kehren Sie zu dem Brief zurück, verbinden Sie sich wieder mit jenem anfänglichen Gefühl und bitten Sie das Universum nicht erneut darum, den Traum wahr werden zu lassen. Halten Sie Ihre Tasse hoch im Wissen, dass sie gefüllt werden wird; hegen Sie keine Zweifel und seien Sie schon jetzt dankbar dafür, dass der Traum Wirklichkeit wird. Verharren Sie im Zustand der Dankbarkeit. Es besteht die Gefahr, dass wir uns zu sehr auf unseren Traum und die Zukunft konzentrieren und dabei übersehen, was der gegenwärtige Moment zu bieten hat. Der Weg liegt immer im Hier und Jetzt.
Vertrauen auf das Universum.
Der folgende Prozess ist natürlich: Wann sollte gehandelt werden? Manchmal geben wir einen Anstoß, indem wir zum Beispiel unserer Umgebung mitteilen, dass wir ein Haus suchen. Dies müssen wir auch tragen können, denn manche Menschen weisen uns gerne auf die Unmöglichkeit dessen hin. Was auch oft passiert, ist, dass wir jemanden treffen, der zufällig ein Haus weiß, oder dass uns ein Job angeboten wird, mit dem ein Haus verbunden ist. Oder wir helfen jemandem bei etwas, der dann den nächsten Schritt in Richtung des bevorstehenden Hauses anzeigt. Wichtig ist, dass wir nicht vorgeben, wie es laufen soll; lass das Universum seine Arbeit tun. Energie wählt den Weg des geringsten Widerstands. Es geht also darum, dass wir aus einer logischen Konsequenz handeln, passend zum Traum. Es ist also nicht die Absicht, eine große Suche zu starten, um das gewünschte Haus zu bekommen. Mit den Worten von Ian Graham gesprochen: “Gott ist nie zu spät! Aber auch nie zu früh” (Graham, 2009). Wenn die Manifestation einmal Realität ist, sei dankbar. Danksagung Gott, oder dem AL, dass Seine Verheißung gehalten hat. Die Falle ist, dass unser Ego den Erfolg für sich beansprucht. Dies kann vermieden werden, indem man erkennt, dass:
Aus dir selbst heraus tust du nichts
Es ist der innere Vater/Mutter
die alle macht hat.
Dieses Dokument handelt vom Handeln. Ein wichtiger Teil davon ist eine Entscheidung zu treffen, bei der jeder Mensch seine eigene Richtung bestimmen darf. Albert Einstein gibt im folgenden Zitat an, wie wichtig Entscheidungen sein können.
Interview mit Albert Einstein.
“Ein Reporter fragte ihn einst: “Was ist die allerwichtigste Frage der Welt? Er antwortete: Die allerwichtigste Frage der Welt ist: Möchtest du eine friedliche Welt, eine glückliche, eine Welt des Überflusses, in der du leben kannst, oder möchtest du eine elende, angsterfüllte und karge Welt? Der Reporter, leicht verdutzt, fragte: Warum ist das die allerwichtigste Frage der Welt? Einstein antwortete: Weil deine Wahl, welche auch immer, bestimmen wird, was du erschaffen wirst.”.
Aus: Das Licht wird dich befreien (N. Milanovich & S. McCune, 2017).



